
Eventuell haben wir einen Nerv getroffen – und genau deshalb warnen wir weiterhin: Unbekannte haben versucht, in unserem Namen unseriöse Nebenjobangebote über den Messengerdienst Telegram zu verbreiten – wir stehen damit in keinerlei Verbindung. Inzwischen haben mehrere Medien das Thema aufgegriffen und beleuchtet.
Uns ist wichtig: Wir wollen aus einem unschönen Anlass keine PR-Geschichte machen.
Aber weil Betrug davon lebt, dass er im Verborgenen bleibt, haben wir die Sache öffentlich gemacht. Aufklärung nimmt der Masche die Luft. Wir möchten verhindern, dass Menschen durch eine neue Betrugsmasche zu Schaden kommen.
„Wenn wir damit nur einen einzigen Betrugsfall verhindern, hat es sich gelohnt“
tbd-Geschäftsführer Uwe Jahnke sagt: „Wir haben lange gegrübelt, ob und wie wir damit an die Öffentlichkeit gehen. Natürlich schwingt die Sorge mit: Geraten wir dadurch noch stärker in den Fokus von Betrügern? Aber am Ende gab es für uns keine Alternative. Uns geht es darum, dass so wenige Menschen wie möglich geschädigt werden. Und wenn wir damit nur einen einzigen Betrugsfall verhindern, hat es sich gelohnt. Vertrauenswürdigkeit ist ein hohes Gut – und dazu gehört auch, Haltung zu zeigen.“
Dass mehrere Redaktionen über das Thema berichtet haben, schafft Aufmerksamkeit für das Thema. Viele der Beiträge ordnen die Masche ein, setzen sie in größere Zusammenhänge und machen deutlich: Solche Maschen treten in unterschiedlichen Varianten auf – und es bleibt selten bei Einzelfällen. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen.
Deshalb sagen wir ausdrücklich Danke an alle Journalistinnen und Journalisten, die das Thema aufbereitet, eingeordnet und zusätzliche Aufmerksamkeit darauf gelenkt haben. Ganz besonders danken wir allen, die uns mit ihren Hinweisen erst auf diese Masche und die Betrugsversuche in unserem Namen aufmerksam gemacht haben.

Wer sich weitergehend informieren möchte, findet hier die Beiträge im Überblick:
Die Ostfriesen-Zeitung (OZ) und die Nordwest-Zeitung (NWZ) haben das Thema direkt aufgegriffen und umfangreich berichtet:
Der Text von OZ-Redakteur Claus Hock ist hier zu finden.
Den Text von NWZ-Redakteurin Svenja Fleig gibt es hier.
Auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung hat sich eingeschaltet – mit einer Einordnung von Nina Kallmeier, die den Fall über die Region hinaus verständlich macht: Hier geht es zum Artikel.
Zusätzlich ist ein Fernseh-Team des Norddeutschen Rundfunks für einen Beitrag zu uns nach Friedeburg gekommen. Der Beitrag von Peter Becker ist am Freitag, 23. Januar, in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ gesendet worden: Hier kann man den Beitrag ansehen.
Bleibt bitte skeptisch und aufmerksam
Unser wichtigster Hinweis: Wenn euch über Messenger-Dienste wie Telegram oder WhatsApp angebliche Nebenjobs angeboten werden: Bleibt bitte skeptisch und aufmerksam! Umso mehr, wenn ihr Konten eröffnen, Links anklicken oder persönliche Daten teilen sollt. Im Zweifel kontaktiert uns gern über unsere offiziellen Kanäle.



