Neuerdings tauchen häufiger fremde Autos auf unserem Firmengelände in Friedeburg auf. Manchmal tagsüber, oft aber abends, nachts, auch gern an Wochenenden. Unangemeldet. Von niemandem erwartet. Sie kommen, bleiben eine Weile – und fahren wieder. Warum? Weil ihre Fahrzeuge Energie brauchen.

Wer E-Auto fährt, kann aktuell zwar entspannt auf die massiv gestiegenen Spritpreise auf den Tankstellen-Tafeln blicken. Doch gerade im ländlichen Raum bleibt ein anderes Problem: Es fehlt an Schnellladepunkten, damit die Reise auch weitergehen kann.

Deswegen haben wir von tbd uns entschieden, zwei Säulen mit vier DC-Schnellladepunkte direkt an unserem Friedeburger Standort der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wer laden möchte, ist bei uns willkommen.

Wir haben mit dem Know-how unserer Kollegen, die regelmäßig E-Fahrzeug-Ladesäulen installieren, selbst einen Ladepark errichtet. Ursprünglich für unseren eigenen Fuhrpark, den wir Schritt für Schritt in Richtung Elektromobilität weiterentwickeln. Inzwischen sind 25 Fahrzeuge in unserer Flotte vollelektrisch unterwegs.

An allen vier Ladepunkten können E-Autos mit bis zu 50 kW geladen werden. Rund um die Uhr. Die Stationen sind in den gängigen Lade-Apps verzeichnet und damit leicht auffindbar.

Die beiden Säulen unterscheiden sich in der Nutzung:

  • Die Ladesäule auf dem Gästeparkplatz funktioniert über gängige Tank- und Ladekarten mit automatischer Abrechnung.
  • Die zweite Säule in der Nähe unseres Haupteingangs kann über die Smartphone-App Charge Point genutzt werden – oder ganz unkompliziert per EC-Karte.

Der Strom kommt dabei aus zwei Quellen: Zum einen aus Ökostrom der EWE AG. Zum anderen – insbesondere bei sonnigem Wetter – direkt aus unserer eigenen Photovoltaikanlage, die in den Ladepark einspeist.

Die Schnellladesäulen werden, wann immer die Sonne es zulässt, aus unserer PV-Anlage gespeist.
Die Schnellladesäulen werden, wann immer die Sonne es zulässt, aus unserer PV-Anlage gespeist.

„Angesichts des aktuell noch überschaubaren Angebotes an öffentlichen Ladesäulen in der Gemeinde Friedeburg möchten wir so einen Beitrag zur Förderung der Elektromobilität in der ländlichen Region leisten“, sagt tbd-Geschäftsführer Uwe Jahnke.

Wir selbst entwickeln unsere Flotte konsequent weiter in Richtung E-Mobilität. Deshalb haben unsere Elektriker jetzt auch – hier nur für den eigenen Bedarf – zusätzliche Ladesäulen an unserem Projektbüro in Westerstede installiert.

Noch sind nicht alle Fahrzeugklassen sinnvoll elektrifizierbar. Aber die Entwicklung geht weiter. Und weitergehen kann es jetzt auch für diejenigen, deren Akku zur Neige geht. Wir stellen unsere Säulen dafür gern zur Verfügung.

Kollege Hilko Wilken lädt sein E-Auto an einem der neuen Ladepunkte in Westerstede.
Kollege Hilko Wilken lädt sein E-Auto an einem der neuen Ladepunkte in Westerstede.
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