
Ein bisschen Drehschwindel kann Schulpausen beleben – etwa wenn ein Karussell auf dem Spielplatz in Schwung kommt. Den können Kinder an der Grundschule am Ottermeer am Nordrand der Stadt Wiesmoor nach den Osterferien erleben, egal wie gut zu Fuß sie sind. Auch Rollstuhlfahrer.
Dann wird ein neues „Rolli-Karussell“ auf dem Spielplatz an der Schule aufgebaut, auf dem Kinder mit und ohne Rollstuhl gemeinsam Runden drehen können. „Davon haben wir schon ganz lange geträumt“, sagt Schulleiterin Andrea Harms. Um das zu ermöglichen, haben wir von tbd 1500 Euro aus unserer Aktion Glückscent beigesteuert. Denn es fehlte an Geld, um das Spielgerät anzuschaffen.
„Unser eigener Etat hätte das nicht hergegeben“
Das Besondere: Die Grundschule hat seit mehr als 30 Jahren einen eigenen integrierten Förderschul-Zweig. „In der Form sind wir unseres Wissens sogar die einzige Schule in ganz Niedersachsen“, sagt Andrea Harms. Und als erste Schule im ganzen Stadtgebiet bekommt sie nun einen inklusiven Spielplatz, auf dem nach Schulschluss auch alle anderen Kinder im Umkreis toben können.
Andrea Harms sagt: „Das Rolli-Karussell kostet zwischen 4000 und 5000 Euro. Und wir freuen uns sehr, dass uns der ,Förderverein der Schulen Wiesmoors‘ dabei kräftig unter die Arme gegriffen hat.“ Komplett bezahlen konnte die Einrichtung die Schule nun dank unserer Spende. „Unser eigener Etat hätte das nicht hergegeben“, sagt die Rektorin und fügt an: „Das macht uns wirklich glücklich. Gerade jetzt haben wir auch wieder einen Jungen, der Karussells liebt, und dem können wir jetzt eine riesige Freude machen.“
„Das ist eine wirklich schöne Art der Verbindung“
Thomas Schmidt, Betriebsratsmitglied, ist selbst auf die Schule gegangen und sagt: „Ich freue mich, dass wir mithelfen können, dass dank unserer Spende künftig Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam spielen können. Das ist eine wirklich schöne Art der Verbindung.“ Möglich wird das, weil Mitarbeitende bei uns jeden Monat einen kleinen Teil ihres Gehalts spenden und das Unternehmen die Summe verdoppelt. Und es ist schön, damit im Kleinen etwas bewegen zu können – manchmal etwas, das auch andere bewegt. Im Kreis.



