Neue Gesichter in der Familie: Acht neue Azubis sind jetzt bei uns ins Berufsleben gestartet. Diesmal haben wir sie auf eine Weise begrüßt, die auch für uns neu ist: Weil wir überzeugt sind, dass eine gute Ausbildung dort beginnt, wo sich Menschen willkommen fühlen, haben wir nicht nur einen Kennenlerntag organisiert, sondern eine ganze Orientierungswoche, die deutlich über eine übliche Unternehmensvorstellung hinausgeht.

Ein Netzwerk, das von Tag 1 tragen soll

Nicht nur die neuen, sondern alle Auszubildenden können sich in dieser Woche besser kennenlernen. Damit sie direkt einen Bezug zu den anderen Auszubildenden aller Jahrgänge entwickeln, die die meiste Zeit an ganz anderen Orten im Einsatz sind. Damit sie sich vom Start weg eng austauschen und wechselseitig unterstützen können.

Klassischerweise besteht der Start in die Ausbildung aus einem Willkommensfrühstück, einem gemeinsamen Firmenrundgang, einer Sicherheitsunterweisung – und danach geht für jeden der jeweilige Alltag in den Abteilungen los. Das ist hier nicht anders, endet an dieser Stelle aber nicht. Fürs Kennenlernen unseres Standorts in Friedeburg haben wir zusätzlich eine ganze Reihe von Mitmach-Stationen organisiert – wie am Zukunftstag.  Organisiert hat das gesamte Programm unsere Auszubildende Lucie – von Azubis für Azubis. Federführend begleitet und unterstützt von unserem Ausbildungs-Koordinator Jan-Christoph und der Leiterin unseres betrieblichen Managements, Virginia.

Zum Programm gehörte: Unsere Azubis sollten gleich zum Start besondere Einsatzorte und Tätigkeitsfelder selbst erleben: Dort, wo die Arbeit passiert. Deswegen haben wir den acht Neuen am zweiten Tag unsere Projektbüros in Wilhelmshaven und Westerstede gezeigt, und dort durften sie sich auch auf Baustellen umsehen, beispielsweise auch eine neue Trafostation von innen ansehen, und haben Ansprechpartner dort kennengelernt.

Zudem haben die Lehrlinge sich auf einer „Schnitzeljagd“ quer durch den Standort fragen und kleine Aufgaben lösen müssen, damit sie direkt wissen, bei welchen Anliegen sie sich an welche Ansprechpartner wenden können – von Sicherheit bis Lager, von Einkauf bis Lohnbuchhaltung und Telefonzentrale.

Füreinander einstehen und anpacken

Wer bei uns ins Berufsleben startet, soll nicht nur unser Unternehmen kennenlernen, sondern auch erleben, was es heißt, füreinander einzustehen. Deshalb stand der Mittwoch im Zeichen des sozialen Engagements.

Dafür haben unsere Azubis in der Kindertagesstätte am Glockenturm in Friedeburg angepackt, die sich etwas Schatten fürs Spiel der kleinen Krippenkinder draußen gewünscht hatte.: ein großes Sonnensegel, unter dem die Kleinen dann spielen können, mit der Option, ein weiteres Dreieckssegel daran zu befestigen. Die erste eigene „Baustelle der Azubis inklusive Plan und Sicherheitsunterweisung. Zusätzlich haben sie eine achteckige Sitzbank montiert, an der die Kleinen auch draußen zusammensitzen können. Sitzbank, Balken und großes Sonnensegel haben wir von tbd der Kita gespendet. Auch wenn noch nicht alles sofort perfekt geklappt hat, ist im Miteinander aller ein tolles Projekt daraus geworden – und für unsere Nachwuchsleute etwas, das bleibt und das Gefühl, etwas Gutes bewegt zu haben.

Große Infrastruktur hautnah kennenlernen

Gemeinsam mit weiteren Azubis aus der Region und dem Wirtschaftsförderkreis Harlingerland ging es am Donnerstag nicht nur erneut um Sicherheit bei einer umfangreichen Schulung, sondern zudem zum einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands:  zum Jade-Weser-Port nach Wilhelmshaven.

Dort konnten unsere Auszubildenden direkt erleben, wie eng unsere Region mit internationalen Warenströmen, Logistik und moderner Infrastruktur verbunden ist: An der Kaikante werden Riesenfrachter be- und entladen, Containerbrücken wuchten große Stahlkisten hin und her, die für den Weitertransport auf Zugwaggons und Lastwagen geladen werden. Und auch hier haben unsere jungen Leute nicht nur gelernt, wie Prozesse funktionieren, sondern weitere junge Leute getroffen, mit denen sie sich austauschen konnten: Denn bei dem Termin sind auch Azubis weiterer Unternehmen dabei.

Zu moderner Infrastruktur gehört auch das Kavernengelände von Storag Etzel: Dort lagern tief unter der Erde große Teile der Erdgas- und Erdölreserven Deutschlands in Salzkavernen. Und dem Unternehmen sind wir nicht nur nachbarschaftlich verbunden, sondern auch fachlich. Wir übernehmen immer wieder Arbeiten auf dem Gelände, sei es im Ingenieurwesen oder der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Und in der Schweißnahtprüfung der Pipelines und Rohrsysteme rund um den Standort sind wir intensiv eingebunden gewesen.

Entsprechend hat unser Trainee in der Projektleitung im Ingenieurwesen, Johann, den Auszubildenden den Geschäftsbereich näher vorgestellt, ehe unser Nachwuchs sich von Armin Garbe, Pressesprecher bei Storag, die Besonderheiten der Kavernen und der oberirdischen Anlagen auf dem Gelände zeigen und erklären ließ. Danke für die tolle Führung!

Ein wechselseitiges Versprechen

Zum Abschluss der Woche dann haben die Azubis und wir uns wie schon im Vorjahr ein Ausbildungsversprechen für eine wertschätzende und verantwortungsvolle Zusammenarbeit gegeben. Auf dass alle Beteiligten ihr Bestes geben, damit aus dem guten Miteinander eine tolle gemeinsame Entwicklung und ein Erfolg wird.

Und zum Abschluss der Woche ging es für die Auszubildenden dann noch gemeinsam Eis essen. Nach dieser besonderen Woche, so sind wir überzeugt, ist aus unseren Azubis bereits eine Gruppe geworden – die sich kennt, die zusammenhält und sich umso besser wechselseitig unterstützen kann.

Die Orientierungswoche sollte den neuen Auszubildenden nicht jede Unsicherheit nehmen. Ein bisschen Aufregung gehört zu einem solchen Beginn schließlich dazu. Sie sollte ihnen aber zeigen, dass sie mit ihren Fragen nicht allein sind und dass Ausbildung bei TBD mehr bedeutet als Fachwissen, Arbeitskleidung und einen Einsatzplan. Und dass wir selbst uns an das Ausbildungsversprechen gebunden fühlen, das wir und die Azubis uns im vergangenen Jahr erstmals gegeben haben. Und auch dabei geht es um Gemeinschaft, Verantwortung und die Möglichkeit, sich zu entwickeln. Beruflich, aber auch persönlich.

Ganz herzlichen Dank an unsere Partner und Kunden, die den Azubis in der Woche spannende Einblicke gewährt haben und mit dazu beigetragen haben, dass es solch eine eindrucksvolle Woche geworden ist: die GEW in Wilhelmshaven, Storag Etzel sowie der Wirtschaftsförderkreis Harlingerland.

Und ebenso herzlichen Dank an Lucie, Jan-Christoph und Virginia für die tolle Organisation und das, was sie auf die Beine gestellt haben – und an alle weiteren involvierten KollegInnen vor Ort, die unseren Azubis vieles gezeigt und ermöglicht haben.

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