Dieses Bild hat die zwölfjährige Anna für unsere Mitarbeitenden gemalt.
Dieses Bild hat die zwölfjährige Anna für unsere Mitarbeitenden gemalt.

Wir sind uns ziemlich sicher, dass wir keine Superhelden sind – auch wenn alle bei uns sich reinhauen und alles geben, um unsere Aufträge bestmöglich zu erledigen. Sehr rührend fanden wir trotzdem, als uns die zwölfjährige Anna aus Klein-Scharrel nun sogar ein Bild gemalt hat. Und auf dem steht sogar: „Diese Bauarbeiter sind toll. Ihr seid Superhelden. Ich kenn gar keine anderen Bauarbeiter, die so toll sind.“

Seit Wochen packen unsere Mitarbeitenden in Klein-Scharrel (Gemeinde Edewecht) entlang der Straße Am Schafdamm an und ersetzen im Auftrag des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) auf einer Strecke von etwa 800 Metern die alte Wasserleitung aus dem Jahr 1964 durch neue PE-Rohre. Teilweise modernisieren unsere Kollegen auch die vorhandene Erdgas-Leitung der EWE Netz aus den 1970er Jahren und tauschen die sie durch eine neue aus. In einem ersten Schritt werden die neuen Hauptleitungen verlegt, dann, wenn alles fachgerecht hergestellt, geprüft und für die Inbetriebnahme vorbereitet ist, werden im Anschluss die Häuser an die neuen Leitungen angeschlossen und schlussendlich die alten Trassen kontrolliert außer Betrieb genommen.

Auch kühle Getränke für unsere Mitarbeitenden

Und dort in Klein-Scharrel erleben unsere Mitarbeitenden, was uns gerade im ländlichen Raum immer wieder begegnet: große Wertschätzung und Gastfreundschaft. Nachbarn haben gerade an den heißen Tagen Kühlboxen mit Getränken zur Selbstbedienung in ihre Gärten gestellt. Der Umgang miteinander ist überaus freundlich, und Kinder wie Anna haben sich interessiert bis kurz vor den Rand der Absperrung begeben, Fragen gestellt. Und Antworten bekommen.

Das Mädchen hat am Rande interessiert verfolgt, wie unsere Kollegen dort die Wanderbaustelle immer wieder neu abgesperrt haben, Rohrgräben abschnittsweise ausgehoben, die Rohrbettung eingebracht, Segmente für die neuen Hauptleitungen verschweißt und in den Boden gebracht, ausgerichtet, Trassenwarnband eingebaut und die Rohrgräben lagenweise wieder verfüllt. Dabei hat sich Mädchen darüber gefreut, dass unsere Mitarbeitenden bei aller Konzentration auf die Arbeit immer wieder freundlich im Umgang waren und erklärt haben, was sie tun.

„Ich wollte gern ein Zeichen setzen“

Anna sagt: „Ich wollte gern ein Zeichen setzen: Oft ärgern sich Menschen über Bauarbeiter. Wenn es durch die Arbeiten laut wird. Wenn eine Einfahrt mal nicht erreicht werden kann, oder Leute vor Baustellen-Ampeln warten müssen. Da wollte ich gern zeigen, dass es auch Menschen gibt, die toll finden, was die Bauarbeiter leisten – und wie sie sind. Und ich habe schon einige Bauarbeiter hier erlebt, aber selbst wenn die auch nicht unsympathisch waren, fand ich die von tbd am nettesten.“

Dafür können wir nur Danke sagen. Auch für die riesige Gastfreundschaft, die unsere Kolleg:innen im Einsatz erleben – in Klein-Scharrel, aber auch an vielen Orten. Das Gemälde von Anna ist ein guter Anlass, dieses Danke in Richtung der gastfreundlichen Anwohner aber nochmal deutlich zu äußern.

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