So ähnlich wird eins der Klettergerüste aussehen, die in Wiesede und Marx aufgebaut werden sollen.
So ähnlich wird eins der Klettergerüste aussehen, die in Wiesede und Marx aufgebaut werden sollen.

Wenn man so will, wird dieses Jahr ein bewegtes an der Grundschule Friedeburg: Da war zum einen das, was Hunderte Familien in den Ortschaften rundum zuletzt in aufgeregte Spannung versetzte: rot-weiß gestreift, etwa 15 Meter hoch aus einer Wiese ragend. Bässe bebten darin, Beats knallten, Herzen pochten – und immer wieder brandete Applaus: Hinter der Grundschule Friedeburg im Ortsteil Wiesede erhob sich in der vergangenen Woche das große Zelt des „Projectcircus Renz“.

Die Manege darin wurde zur Bühne für insgesamt rund 260 Kinder, die in Wiesede und am Schwesterstandort in Marx die 1. bis 4. Klasse besuchen. Eine Schulwoche lang haben die Kinder direkt mit den Artisten Tricks und kleine Kunststücke geübt und eine eigene Show entwickelt. Im Vorfeld schon hatten sie darauf hingefiebert, die Scheiben im Schuleingang mit Zirkusmotiven verziert, im Kunstunterricht Clowns gemalt. Vom Zirkusfieber gepackt übten auch die Kinder, die gerade nicht aktiv im Zelt probten, in Pausen reihenweise Radschläge. 

Unterstützung, um den Bewegungsräume zu ermöglichen

Weil so eine artistische Projektwoche enorm viel Aufwand bedeutet und für so viele Kinder auch einiges an Geld kostet, waren über ein Crowdfunding bereits dafür Tausende Euro an Spenden eingesammelt worden.

Doch haben die Spendensammler vom Förderverein der Grundschule über Zirkusreifes in der Manege hinaus noch mehr Bewegendes im Blick: An beiden Standorten, in Wiesede und Marx, sollen Kinder ab dem Spätsommer oder Herbst auf neue Weise hangeln, klettern, turnen, sich hochziehen, balancieren und sich austoben können. Dafür werden kombinierte Niedrigseil- und Klettergärten aufgebaut. Zusammen kosten sie mehr als 20.000 Euro.

„Das ist ein Projekt, das wir sehr gern unterstützen“

Um mitzuhelfen, sie zu verwirklichen, haben wir von tbd dem Förderverein der Grundschule Friedeburg 1500 Euro vom Konto unserer „Aktion Glückscent“ gespendet. „Den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zu geben, sich zu bewegen, zu entwickeln und daran in den Pausen zu toben: Das ist ein Projekt, das wir sehr gern unterstützen“, sagt tbd-Geschäftsführerin Sina Leuchte.

Lena Bashagen, Vorsitzende des Fördervereins, sagt: „Wir sind unglaublich dankbar dafür, wie gut wir mit Spenden unterstützt werden. Denn wir versuchen, wo wir können, zu unterstützen – damit wir den Kindern und der Schule Dinge ermöglichen, für das der Etat sonst nicht ausreichen würde.“

„Ist für unsere Kinder ein unvergessliches Erlebnis“

Schon das Zirkusprojekt, parallel zu dem die Übergabe unserer Spende für die Klettergelegenheiten erfolgte, hinterließ bleibenden Eindruck. „Alle sind ein bisschen aufgeregt und freuen sich unglaublich. Schon seit Langem machen wir das alle vier Jahre, damit alle Kinder einmal in ihrer Grundschulzeit daran teilnehmen können. Und im Zirkus mitzumachen, sich auf die große Bühne vor Hunderten Zuschauern im großen Zelt zu trauen und Teil einer großen Aufführung zu sein, ist für unsere Kinder ein unvergessliches Erlebnis“, sagte Anke Kasper, die den Standort in Marx leitet, während im Zelt die Generalprobe für die Show der Kinder aus Marx lief.

„Was man da mitnimmt, geht weit über das Akrobatische hinaus: den Mut zu fassen in so einer besonderen Manege vor so vielen Zuschauern aufzutreten, den Stolz, es gewagt und geschafft zu haben, das Miteinander, wenn man gemeinsam Zirkusnummern zum Leben erweckt.“

Und während draußen symbolisch Geld für die Klettergeräte übergeben wurde, saßen im Zelt bei der Generalprobe Jungs mit regenbogenfarbenen Clownsperücken im Publikumsrund und schauten zu, wie Mitschüler:innen auf einem Seil balancierten, Tücher aufhoben, die Arme balancierend streckten, um nicht von der dünnen Schnur zu purzeln. Einige legten sich rücklings auf den schmalen Strang. Andere schwangen am Trapez, allein, zu zweit, bogen und verrenkten sich, schwebten in der Luft, tanzten im Schwarzlicht neonfarben leuchtend zu Musik.

Sechs Mitglieder der Zirkusfamilie gaben unablässig und geduldig Hilfestellung, zeigten Kniffe, wie man das Gleichgewicht besser hält, Verrenkungen geschmeidiger gelingen, Pointen richtig sitzen.

„Man weiß sofort, wie gut das Geld angelegt ist“

Zugleich packten Kinder und Eltern auch außerhalb des rund 500 Zuschauer fassenden Zelts an, bauten das Zelt mit auf, schleppten Sitzgarnituren an Ort und Stelle, trugen Stangen für die Stände, an denen Muffins & Co. verkauft wurden, wuchteten Gasflaschen für den Grill herbei. Schüler, die erst tags drauf bei den Generalproben für die zweiten Aufführungen dabei waren, luscherten gebannt in den Pausen oder übten auch in den freien Minuten ihre Tricks.

Thomas Schmidt, Betriebsrat bei tbd, überreichte den symbolischen Spendenscheck, schnupperte auch ein wenig Zirkusluft und sagte: „Wenn man die Begeisterung der Kinder erlebt, mit wie viel Herzblut alle dabei sind, wie gern sie sich bewegen, weiß man sofort, wie gut das Geld angelegt ist.“

Möglich wird das, weil Mitarbeitende bei uns jeden Monat einen kleinen Teil ihres Gehalts spenden und das Unternehmen die Summe verdoppelt. Und es ist schön, damit im Kleinen etwas bewegen zu können – damit Kinder noch mehr Freude am Bewegen erleben.

Thomas Schmidt übergab den symbolischen Scheck an (von links) Anke Kasper sowie Lena Bashagen, Stephanie Wedell und Nadine Schmidt vom Förderverein.
Thomas Schmidt übergab den symbolischen Scheck an (von links) Anke Kasper sowie Lena Bashagen, Stephanie Wedell und Nadine Schmidt vom Förderverein.

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