
Sie düsen umher, um später Düsen zu tauschen: Aktuell sind unsere Service-Monteure wie Kai aus unserem Geschäftsfeld Marktraumumstellung in Leer unterwegs. Sie erfassen Abgaswerte an Gas-Verbrauchsgeräten, prüfen, dass die Thermen sauber verbrennen, fotografieren Typenschilder, dokumentieren sorgfältig.
Im Auftrag der EWE Netz – damit der Netzbetreiber passende neue Düsen bestellen kann, mit denen die Thermen, Herde oder Dunkelstrahler ausgerüstet werden können.
Warum? Weil das Erdgasnetz vom aus den Niederlanden importierten L-Gas auf H-Gas umgestellt wird. Das stammt aus Norwegen, Großbritannien oder Übersee und hat einen höheren Brennwert. Die Umstellung ist auch überlebensnotwendig, weil bei falschen Düsen das Gas unsauber verbrennen und Kohlenmonoxid entstehen könnte. Weil es bei Verbrauchsgeräten in Deutschland um die 25.000 Varianten gibt, ist die passende Düse essenziell. Die wird dann etwa ein Jahr später eingebaut, wenn sie benötigt wird.
„Moderne Geräte können das selbst regeln und benötigen keine neue Düse“, sagt Jens Witthus, Sprecher der EWE Netz. Für uralte Geräte, die immer noch treu ihren Dienst tun, brauche es manchmal Spürsinn – wenn die Düsen auf dem Markt schon vergriffen sind. „Es gelingt aber immer wieder, alteingesessene Heizungsbauer zu finden, die solche Düsen noch auf dem Lager haben. Da helfen wir gern.“
Wie die Arbeiten für die Erdgasumstellung ablaufen, haben wir Euch kürzlich ja schon erklärt – in einer Geschichte mit unseren Kollegen Dietmar, Frank und Theo.
Und diesmal war Kai dran und Hauptfigur in einem Text, der die sonst eher verborgen in Heizungskellern ablaufende Arbeit in die Öffentlichkeit gebracht hat: Axel Pries, Redakteur der Nordwest-Zeitung, hat Kai bei der Arbeit begleitet, gezeigt, wie die Umstellung abläuft und in einem Artikel aufgearbeitet. Danke dafür!



