
Draußen fegen eisige Böen ums Gemäuer, drinnen geht es heiß her – beim Neujahrsempfang unserer Kolleg:innen in Bernau. LED-Strahler tauchen das Ofenhaus am Gaswerk im Stadtzentrum in festliches Licht. Vom Buffet her zieht der Duft von frischem Braten, Kartoffelauflauf und Wraps durch den Saal. Und sorgsam aufgereiht, drängeln sich liebevoll eingepackte Geschenke für die Tombola auf einem Tisch, die fast die Frage aufkommen lassen: Ja, ist denn noch Weihnachten? Ein ganz bisschen schon, denn der Neujahrsempfang ist unser brandenburgisches Pendant zur großen Weihnachtsfeier in Friedeburg.
Es ist das große Zusammenkommen und Wiedersehen (fast) aller, die im Alltag rund um unser Bernauer Projektbüro oft verstreut an verschiedenen Baustellen im Einsatz sind. Einfach schöne Zeit mit den Kolleg:innen verbringen, sich unabhängig von konkreten Projekten austauschen – ohne Arbeitsschuhe, Handschuhe, Helme, ohne persönliche Sicherheitsausrüstung.
Besonders schön: Unter den rund 50 Kolleg:innen sind diesmal gut ein halbes Dutzend Ehemalige, die inzwischen ihren Ruhestand genießen – und weiterhin dazugehören.
Ein bisschen mehr Neujahr als sonst ist es diesmal sogar: Ausgebremst von Schnee, Eis und knallhart gefrorenen Böden konnten viele Projekte, anders als geplant, noch nicht starten. Und so war es für viele unserer Kolleg:innen tatsächlich das allererste Wiedersehen im neuen Jahr.
Gemeinsam haben wir geschlemmt, aber auch gespielt. Und dabei sogar noch mehr Geschenke eingepackt: Schließlich ging es unter anderem darum, KG-Rohrstücke so geschickt, schnell und schön wie möglich einzupacken. Gibt es Schöneres auf einem Geschenketisch als ein kunstvoll in Papier drapiertes Stück Leitung? Eine mit Stoppuhr und viel optischem Feinsinn ausgestattete Jury hielt dann wie beim Eiskunstlauf Täfelchen mit Punktzahlen hoch.
Wenig später zückten unsere Kolleg:innen plötzlich Eddings und kritzelten hektisch auf Flipcharts herum. Unsere Kolleginnen Sabine und Simone, die den Neujahrsempfang geplant haben, hatten sich noch ein zweites Spiel ausgedacht. Beim Montagsmaler ging es erneut um Schnelligkeit, diesmal aber um zeichnerische Fähigkeiten statt Geschenkverpacktalent. Und Geschenke wurden nicht nur ein- sondern auch ausgepackt – bei der Tombola.
Es waren witzige Aktionen, die den Abend auflockerten – zwischen den vielen Gesprächen über das vorige Jahr und neue Entwicklungen. Mit gemeinsamem Essen, mit Anstoßen und Beisammensein bis spät. Eine gute Zeit miteinander, drinnen, im Warmen – während es für die Kälte hieß: Wir müssen draußen bleibe


















